Risikofaktoren in Innenräumen


Die Belastungen in Innenräumen sind oftmals unsichtbar und können
zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die sich unterschiedlich auf den Menschen auswirken. So unterschiedlich wie die Belastungen sein können sind auch die Messungen, mit denen sie sichtbar gemacht werden können.
Neben dem Leistungspaket Gebäude-Check bieten wir auch Teilleistungen an.

 

Belastungen durch Innenraumgestaltung

Durch diese Schadstoffe kann eine Beeinträchtigung der Gesundheit und des Leistungsvermögens auftreten, wie z.B. Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, Schwäche, Haut- & Schleimhautreizungen, Bronchialerkrankungen.


Belastungen durch Feuchtigkeit

  • undichte Wasserrohre, Dächer, Dachrinnen
  • Lecks in Fußbodenheizungen
  • feuchtigkeitssperrende Innenverkleidung
  • falsche Wärmedämmung
  • Restbaufeuchte
  • Wärmebrücken
Durch Feuchtigkeit und gleichzeitig vorhandenes organisches Material wird das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien gefördert. Ein erhöhtes Pilz- und Bakterienwachstum in Innenräumen kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, wie z.B. Reizungen der Augen und Atemwege, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und allergischen Reaktionen wie Niesanfälle, Schnupfen, Husten, Durchfall und Erbrechen.

Belastungen durch eine undichte Gebäudehülle

  • undichte Fenster- und Türanschlüsse
  • undichte Schornsteine
  • undichte Elektro- und Sanitärinstallationen
  • undichte Baufugen
Durch diese Undichtigkeiten wird der Dämmwert einer Gebäudehülle besonders bei wind- oder temperaturbedingten Druckdifferenzen zwischen Innen- und Außenluft herabgesetzt. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung der Heizkosten und einer Minderung des Wohnkomforts aufgrund von Zugluft, schlechter Luftqualität, Lärm und Feuchtigkeit. In der Wärmeschutzverordnung 1995 wird gefordert, den Energieverbrauch im Neubau zu senken und die Anforderungen zur Energieeinsparung in Altbauten anzuheben. Da das Anforderungsniveau der `95er Verordnung nicht ausreicht ist eine Energieeinsparverordnung (EnEV, Wärmeschutzverordnung 2000) vorgesehen. Ziel der EnEV ist es, den Heizenergiebedarf bei Neubauten um mindestens 30 % zu senken und bei bestehenden Gebäuden soll im Bereich Heizungsanlagen und Wärmeschutz nachgerüstet bzw. verbessert werden. Um diese Ziele zu erreichen sind unterschiedliche Maßnahmen notwendig. Eine dieser Maßnahmen ist die Gewährleistung von Luft- und Winddichtigkeit der Gebäudehülle.

 


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